EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE ALTLANDSBERG
 


Herzlich willkommen in unserer Gemeinde!

 

Schön, dass Sie zu uns gefunden haben. Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg und möchten Ihnen auf unserer Website die Möglichkeit bieten, die Vielfalt der Gemeinde kennen zu lernen, freuen uns, Ihre Neugierde wecken zu können, mehr über gelebten Glauben zu erfahren, der sich in den Kreisen der Kinder-, Jugend-und Familienarbeit, der Frauen- und Seniorengruppe und ebenso in der Liebe zur Musik und dem Erhalt und der Pflege unserer Kirchen äußert. Wenn in Ihnen das Bedürfnis wächst, selbst Teil dieser Gemeinschaft zu sein, werden Ihnen Pfarrer Johannes Menard und die Mitglieder des Gemeindekirchenrates bei der Bekräftigung Ihrer Beweggründe oder auch einfach nur bei Fragen behilflich sein. Wenden Sie sich dazu bitte an das Pfarramt.

Bis bald in Altlandsberg!

Unsere Kirchengemeinde gehört zur großen Gemeinschaft der gut 46000 Gemeindeglieder des Kirchenkreises Oderland-Spree mit seinen 112 Kirchengemeinden (EKKOS), dessen Fläche die Brandenburger Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Dahme-Spree und die kreisfreie Stadt Frankfurt/Oder umfasst und ist somit Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), eine der 20 Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Pfarrsprengel der evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg  besteht aus den Ortskirchengemeinden Altlandsberg, Buchholz, Bruchmühle, Seeberg, Wegendorf und Wesendahl. Er hat etwa 820 Gemeindeglieder. Leitungsgremium der Gemeinde ist der Gemeindekirchenrat. Etwa 40 Ehrenamtliche helfen bei den vielfältigen Aufgaben.


Von Gott und der Welt - Aktuelles aus Kirche und Gesellschaft

 

Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!

Bachs Weihnachtsoratorium in der Schlosskirche Altlandsberg | 02. und 03. Dezember 2017


Eine schöne Tradition etabliert sich und wird hoffentlich bald "zum Fest" gehören, wie der Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz: Am ersten Adventswochenende erklingen in der Schlosskirche Altlandsberg alle sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. 

Im vergangenen Jahr war die Aufführung am selben Ort kurz nach der Ankündigung ausverkauft. Die Evangelische Kirchengemeinde Altlandsberg veranstaltet deshalb in diesem Jahr in der Schlosskirche vier Konzerte, in denen jeweils die Teile 1-3 und - zum ersten Mal in Altlandsberg - auch die Teile 4-6 erklingen. Für das erste Konzert (Samstag, 02. Dezember, 16:00 Uhr) haben sich wieder die evangelischen und katholischen Kirchenchöre der Region (Altlandsberg, 
Fredersdorf, Petershagen) zusammengefunden, um gemeinsam mit Orchester und Solisten unter der Leitung von Johannes Voigt die Kantaten 1-3 aufzuführen. In den anderen drei Aufführungen werden Instrumental- und Gesangssolisten die Teile 4-6 (Samstag, 18:30 Uhr) sowie am Sonntag nochmals die Kantaten 1-3
(16:00 Uhr) und 4-6 (18:30 Uhr) in historischer Aufführungspraxis musizieren - in kleiner Chorbesetzung, so wie das großartige Werk von Bach selbst aufgeführt wurde. 

Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie in der Stadtinformation Altlandsberg 
(Tel. 033438.151150), im Pfarramt der Evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg (Tel. 033438.60210) und über das Ticketportal Reservix (www.reservix.de).

© Enrico Konkel

Ein langersehnter Wunsch geht in Erfüllung ...


Liebe Gemeinde und liebe Freunde der Stadtkirchensanierung,

wir warten auf die dringend notwendige Sanierung des Innenraumes der Stadtkirche. Die erfreuliche Nachricht: Es gibt nun keinen Aufschub mehr. Der Gemeindekirchenrat hat die Innensanierung beschlossen, die Finanzierung steht und alles ist Ende Juli vom Konsistorium genehmigt worden. Der Architekt ist Herr Manfred Thon, den wir schon für den Turm und für die Außenhülle unter Vertrag hatten.
Anfang August hatten der Architekt, Herr René Koht und ich zusammengesessen und einen Terminplan erarbeitet. Im September, nach Erntedank, wurden die Bänke aus dem Chorraum ausgeräumt und in Seeberg bei Herrn Heitmann in der Scheune zwischengelagert. Wie Sie aus den vergangenen Informationen wissen, hat uns die Denkmalpflege nicht gestattet, die Bänke zu entfernen, sie müssen also wieder eingebaut werden. Ich hoffe, wir können sie wenigstens etwas bequemer aufarbeiten. Weiterhin werden Kanzel und Orgel zum Schutz eingehüllt werden. In der ersten Oktoberwoche werden dann geophysikalische Untersuchungen des Fußbodens zur Ergründung der Gräber durchgeführt.  Das Ergebnis  müssen wir für alle weiteren Arbeiten am Fußboden abwarten. Wir rechnen Ostern 2019 mit der Fertigstellung und halten Sie auf dem Laufenden.

Die Maßnahmen der Sanierung noch einmal im Überblick:


Wie ist die Nutzung des Kirchenraumes geplant?

Am 15. September 2017 gab es bereits das große Abschlusskonzert „Klingende Reformation“ in der Stadtkirche: die Kammerakademie Potsdam unter dem Dirigenten Antonello Manacorda spielte u.a. die Symphonie Nr. 5, D-Dur Op. 107 „Reformation“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. 
Am 24. September feierten wir den Gottesdienst zum Erntedankfest und dann ist erst einmal die Kirche geschlossen. Der  Gottesdienst - Raum wird dann in den Gemeinderaum verlegt werden. 
Die größeren Gottesdienste, wie Ewigkeitssonntag und Heilig Abend, werden in der Schlosskirche sein. Verfolgen Sie bitte dafür unbedingt die Anzeigen im Stadtmagazin bzw. die Informationen auf dieser Website.

Ihr Pfarrer Johannes Menard

© Enrico Konkel

Nach dem Ende des Lutherjahres


Von Werner Kootz

Das Jubeljahr ist vorüber. 500 Jahre Reformation haben wir in besonderer Weise bedacht, analysiert, bewertet und natürlich gefeiert. Es war schön zu erleben, wie dieses Ereignis für viele Menschen wichtig wurde und Denkanstöße in die Gesellschaft hinein gegeben werden konnten. Was aber wird von diesen Inspirationen bleiben?
Ich weiß nicht, wie viel in der Praxis unseres Kirchenalltags umsetzbar sein wird. Deshalb will ich lieber von meiner Hoffnung sprechen. Einer Hoffnung, die sich auf Luther und sein Verständnis von Glauben, Verkündigung und Kirche gründet. Denn auch in seiner Zeit war Kirche und Verkündigung nicht den Menschen zugewandt. Kaum jemand verstand überhaupt Gottesdienst und Predigt. Angst beherrschte die Menschen und wurde schamlos benutzt, um sie gefügig zu halten. Angst haben wir heute natürlich nicht mehr, nicht in der Kirche. Aber ist unsere Kirche heute wirklich nah genug an den Menschen und wie sieht es um das Verständnis aus? Verstehen junge Menschen noch die alten Rituale, die Kleidung, die Symbole, die Sprache? Unser Kirchenalltag ist doch auch weit entfernt vom Alltag der meisten von uns.

Unsere Kirche ist viel zu sehr damit beschäftigt, Gebäude und Statistiken zu verwalten, anstatt die Gemeinde, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Pfarrer müssen so viel verwalten, dass ihnen  keine Kraft zur Seelsorge mehr bleibt. Und wie sind sie überhaupt dafür ausgebildet ?

Luther hat dem Volk „aufs Maul“ geschaut. Er hat verstanden wie wichtig es ist, die Sprache der Menschen zu sprechen, die da in der Kirche sind. Die etwas mitnehmen wollen in ihren Alltag. Etwas, was sie wiederfinden können in ihrem Leben, was sie trägt in ihren Nöten, was sie dankbar macht in ihren Freuden. Die Sprache der Menschen zu sprechen heißt nicht, Schlag und Modeworte zu benutzen, sondern auf nachvollziehbare Weise die Aktualität des Glaubens zu erklären.  

Vor einigen Tagen saß ich in einer Kirche. Es war Martinstag und die Kirche war voll. Viele Eltern hatten sich mit ihren Kindern eingefunden, um nach einer Einleitung durch den Ort zu ziehen. Die meisten dieser Eltern waren keine häufigen Gottesdienstbesucher, deshalb fand ich eine direkte Anrede so wichtig. Fünf Sätze zu diesen kirchenfernen Menschen, fünf Sätze, die über den Trubel hinweg im Gedächtnis bleiben. Doch Fehlanzeige. Nur Ablauferklärungen. Und die Legende von Martin für die Kinder ist in Lärm und Unruhe fast untergegangen. Das war´s.

Eine vertane Chance. Fünf Sätze, über die der Pfarrer vielleicht länger nachdenken muss als über eine ganze Predigt. Fünf Sätze, die darüber entscheiden, ob die Minuten in der Kirche etwas Bedeutung bekommen oder unter der Rubrik Kindergeburtstag sofort vergessen sind. Es ist schwer, die Menschen zu erreichen. Umso wichtiger aber ist es, keine Gelegenheit zu verpassen.

Übrigens – Heilig Abend ist wieder so eine Gelegenheit.
 


Vielen Gemeindegliedern ist Werner Kootz aus den Gottesdiensten bekannt. Großer Beliebtheit erfreuten sich seine Textbeiträge in Gemeindebriefen oder seine Ansprachen an die Konfirmanden. Hier können wir nun mehr von ihm lesen - eigene Geschichten - nachdenklich, berührend, belebend.



12x Luther mit dem Pinselstrich

Sonntags-Maler Hans Hentschel zeichnet die Geschichte von Martin Luther

Wie Martin Luther zu seinem Vornamen kam und warum ein Stück Kreide dem Reformator Trost spendete – das ist das Thema von 12 Pinselpredigten des Sonntagsmalers Hans Hentschel über das Leben und Wirken Martin Luthers
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Aus Anlass des Reformationsjubiläums begann im Oktober 2016 in Zusammenarbeit von Evangelisch-lutherischer Landeskirche Hannover und der Evangelischen Kirche im NDR das außergewöhnliche Filmprojekt im Internet. Monat für Monat reihte Hans Hentschel seitdem ein Kalenderblatt an das andere bis zum Ende des Jubiläumsjahres am 31. Oktober 2017 und erzählt mit flinken Pinselstrichen die ganze Lebensgeschichte des Wittenberger Reformators. Alle 12 Filme finden Sie nun auf dieser Website hintereinander eingebunden.
„Meine Bilder sind keine hohe Kunst“, meint Hans Hentschel, „aber der Witz ist, dass es so schnell geschehen muss: Ich muss immer reden und gleichzeitig malen.“ Das Filmteam um Regisseur Jürgen Gutowski drehte im Amtszimmer des Sonntagsmalers, der im wirklichen Leben Superintendent im Kirchenkreis Bramsche ist. Für seine Filme tauscht er den schwarzen Talar gegen eine bunte Malerweste, während er mit Aquarellfarben und Filzstiften die Luthergeschichten auf der Staffelei zum Leben erweckt. |  www.lutherfilme.de