EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE ALTLANDSBERG
 

 

Herzlich willkommen in unserer Gemeinde!

 

Schön, dass Sie zu uns gefunden haben. Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg und möchten Ihnen auf unserer Website die Möglichkeit bieten, die Vielfalt der Gemeinde kennen zu lernen, freuen uns, Ihre Neugierde wecken zu können, mehr über gelebten Glauben zu erfahren, der sich in den Kreisen der Kinder-, Jugend-und Familienarbeit, der Frauen- und Seniorengruppe und ebenso in der Liebe zur Musik und dem Erhalt und der Pflege unserer Kirchen äußert. Wenn in Ihnen das Bedürfnis wächst, selbst Teil dieser Gemeinschaft zu sein, werden Ihnen Pfarrer Johannes Menard und die Mitglieder des Gemeindekirchenrates bei der Bekräftigung Ihrer Beweggründe oder auch einfach nur bei Fragen behilflich sein. Wenden Sie sich dazu bitte an das Pfarramt.

Bis bald in Altlandsberg!

Unsere Kirchengemeinde gehört zur großen Gemeinschaft der gut 46000 Gemeinde-glieder des Kirchenkreises Oderland-Spree mit seinen 112 Kirchengemeinden (EKKOS), dessen Fläche die Brandenburger Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Dahme-Spree und die kreisfreie Stadt Frankfurt/Oder umfasst und ist somit Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), eine der 20 Glied-kirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Pfarrsprengel der evangelischen Kirchen-gemeinde Altlandsberg  besteht aus den Ortskirchengemeinden Altlandsberg, Buchholz, Bruchmühle, Seeberg, Wegendorf und Wesendahl. Er hat etwa 820 Gemeindeglieder. Leitungsgremium der Gemeinde ist der Gemeindekirchenrat. Etwa 40 Ehrenamtliche helfen bei den vielfältigen Aufgaben.

© Enrico Konkel│Torsten Ruske


Aktuelles und Beachtenswertes


Weihnachtsmarkt in Altlandsberg

Am 3. und 4. Dezember, am Wochenende des 2. Advents, wird der Freundeskreis der Stadtkirche Altlandsberg auf dem Kirchplatz wieder den Weihnachtsmarkt durchführen.
Am Sonnabend, 3. Dezember von 15.00 - 21.00 Uhr haben wir mit dem Auftritt der Dancing Angels, dem Zuckertraum - Theater für Kinder, Weihnachtsliedern mit Orgel und Saxophon in der Kirche, Mike Hille mit den Drummerboys und Weihnachtsliedern am Lagerfeuer wieder ein buntes Programm, das sich am Sonntag von 12.00 - 18.00 Uhr mit dem Auftritt des Männerchores Frohsinn 1860 aus Neuenhagen, dem Kinderprogramm der evangelischen Kita, dem Bläserchor der Kirchengemeinde Eggersdorf und einer Samba - Trommlergruppe fortsetzt. Wieder werden wir über 50 Marktstände und ein Lagerfeuer haben, die Weihnachtskrippe wird aufgebaut und vieles mehr ...
Den Programmablauf auf dem Kirchplatz und in der Stadtkirche entnehmen Sie bitte dem Altlandsberger Stadtmagazin in der Dezemberausgabe oder folgen dem Link zur Website der Stadt Altlandsberg.

In diesem Jahr werden wir zum ersten Mal auf das Feuerwerk zum Abschluss des Weihnachtsmarktes verzichten. Es gab doch immer einige Kritik und weiterhin erleben wir bei jeder größeren Familienfeier auf dem benachbarten Schlossgut Feuerwerke in mittlerweile belästigender Anzahl. Dafür wird der Weihnachtsmarkt mit einer Lasershow, die an die Mauer der Schlosskirche projiziert wird, am Sonntag um 18.00 Uhr enden.

Für die Arbeiten zum Auf- und Abbau des Marktes und zur Unterstützung während der Marktzeiten werden wieder viele helfende Hände benötigt. Insbesondere suchen wir Helfer für den Glühweinstand, für die Auf- und Abbauten, dem Installieren der Lichterketten und Scheinwerfer und das Aufstellen der Weihnachtskrippe. Wer also Kraft, Zeit und Lust hat um mitzuhelfen, ist herzlich willkommen und meldet sich dafür bitte im Pfarramt in der Berliner Straße 16, gegenüber der Stadtkirche. An dieser Stelle sei schon jetzt der Stadt Altlandsberg für alle Hilfen zur Vorbereitung und Durchführung dieses mittlerweile überregional so beliebten Weihnachtsmarktes gedankt! │JoMe

Wer den Altlandsberger Weihnachtsmarkt am 3. und 4. Dezember nicht besuchen oder aber vom vorweihnachtlichen Flair der Stadt und unserer Dörfer nicht genug bekommen kann, dem seien die  Weihnachtsmärkte in Wesendahl (10. Dezember) und Wegendorf (17. Dezember) empfohlen. Die von den jeweiligen aktiven Vereinen vor Ort initiierten und durchgeführten Märkte spiegeln in besonderer Weise den ländlichen und dörflichen Charakter mit ihren kleinen Feldsteinkirchen wider. Lassen Sie sich verzaubern ...
 

© Torsten Ruske│Fotos des Artikels


Gedanken zum Advent

Der Tannenbaum

Jeden Tag, wenn ich zur Arbeit gehe, muss ich an einer Autostraße entlang.
Auf mehreren Spuren hasten lärmend und stinkend die Fahrzeuge an mir vorüber. Es ist der Lärm der Großstadt in den ich selbst eintauchen muss, aber ich gehe zu Fuß, so habe ich Zeit zu sehen und zu sinnen.
Die Straße wird auf der einen Seite von einem Bahndamm begrenzt. Ein hoher Wall, den sich die Natur zurück erobert hat. Bäume, Sträucher, Gräser alles wächst durcheinander, die ganze Vielfalt der urbanen Pflanzenwelt. Auf der andern Seite der Straße steht eine Hecke, dahinter, mehrere Meter tiefer, donnert eine Stadtautobahn. Ein Hexenkessel, ganzjährig.

In der warmen Jahreszeit, wenn es grünt und blüht, gehe ich gern hier entlang. Es ist so ein wunderbarer Kontrast, das Hasten der Stadt und die Geduld der Natur. Viele kleine Tiere leben in diesem Wall, in dieser Hecke. Sie trotzen ihren Lebensraum der menschlichen Hektik ab, sie leben mitten unter uns -  oft unbemerkt.


Im November jedoch wird es traurig.
Die Pflanzen werden welk, die Bäume kahl, die Tiere sind verschwunden. Der morgendliche Weg ist ein Gang durch Dunkelheit und feuchte Kälte. Nichts erhellt mir die Schritte zum ungeliebten Broterwerb. Eines Novembermorgens aber war alles anders ...
Hoch oben auf dem flachen Dach eines schmucklosen Bürohauses stand er, hart an der Kante, ein lichterglänzender Weihnachtsbaum.
Er sah aus, als ob er dort oben gewachsen wäre, plötzlich über Nacht. Keine Halterung, kein Seil waren sichtbar, wie selbstverständlich stand er da, groß und schön und strahlend. Nun ging ich wieder gern hier entlang.

In einem Jahr hatte ich Angst um ihn.
Die ganze Nacht  hatte es gestürmt. Böen waren über die Stadt gefegt, alles Lose wirbelte herum, Gerüste gaben nach, es regnete Ziegel und Putz. Auch am Morgen bliesen die Winde noch unvermindert stark. Wer nicht hinaus musste blieb zu Hause. Ich musste. „Diesem Toben wird er nicht standgehalten haben“, dachte ich. Ich sah den Baum schon vor mir, wie er von einer Böe fortgerissen über die Dächer der Stadt davon wirbelte.
Als ich bei der Autostraße ankam und aufblickte, wie freudig war mein Erstaunen – er stand noch da. Der Sturm riss an ihm. Die Zweige schlugen wild auf und ab, die Lichter wirbelten herum, der Stamm bog sich, aber der Baum stand. „Diesen Tag wird er nicht überstehen“, dachte ich traurig.

Zum Feierabend hatte der Sturm nachgelassen. Auf dem Heimweg blickte ich ängstlich nach oben. Mein Baum stand strahlend an seinem Platz. Die Lichter glänzten, die Zweige, ein bisschen zerzaust zwar, aber ungebrochen, der Stamm fest und gerade. Ich war sehr stolz auf ihn.

 

So erwartete ich ihn nun in jedem Jahr und ich weiß, er wird alle Wetter und Kosteneinsparungen überstehen. Solange ich diesen Weg gehen werde,  wird er mich zur Weihnachtszeit begleiten. Über Dreck und Lärm wird seine Botschaft hinweg strahlen: Die 2000 Jahre alte Botschaft vom Kind in der Krippe und dem Wunder der Weihnacht. Wir mögen es bemerken oder nicht, wir mögen uns darüber hinweg setzen oder sie zu den Ammenmärchen zählen. Sie wird weiter gelten, diese Zusage der Hoffnung:

Euch ist heute der Heiland geboren.  
       
   





Text © Werner Kootz
Foto © Enrico Konkel
  

 


Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage ...

 
So erklang es am 1. Advent in der Schlosskirche in Altlandsberg. Ja richtig, in der Schlosskirche. Der innere Zustand der evangelischen Stadtkirche ließ es bei den derzeitigen Temperaturverhältnissen nicht zu, Künstler und Gäste für eine anderthalbstündige Aufführung der ersten drei Bach´schen Kantaten des Weihnachtsoratoriums in die, nur mit großen, baumaschinenähnlichen Heizlüftern zu temperierende Kirche einzuladen. Insofern eine gute Wahl für eine Alternative: Barockes erklang passenderweise in jüngst restauriertem, barockem Gemäuer.


© Enrico Konkel


Der Freundeskreis der Stadtkirche lud zusammen mit dem Veranstalter, der Evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg, zu diesem musikalischen Höhepunkt im Advent ein, der sicher für viele von uns zum Jahresende dazugehört wie der festlich geschmückte Tannenbaum in unseren Wohnzimmern. Beide stimmen uns immer wieder feierlich auf diese lichtvolle Zeit zu Beginn des Kirchenjahres ein.

Ebenso feierlich gelang es dem musikalischen Ensemble, bestehend aus den Solisten Bianca Reim (Sopran), Kathanka Heiligtag (Alt), Andreas Bornemann (Tenor) und Wolfram Teßmer (Bass), dem Orchester, den Berliner Kammersolisten sowie den seit Wochen engagiert probenden Chören der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus und der evangelischen Kirchengemeinden am Mühlenfließ und aus Altlandsberg unter dem Dirigat von Johannes Voigt auf leichte und dennoch konzentrierte Art, die Zuhörer in der bis auf den letzten Sitzplatz ausverkauften Schlosskirche in ihren Bann zu ziehen. Anderthalb Stunden gespannte Aufmerksamkeit und ein nicht abschwellender Beifall des Publikums zollten dem Ensemble so seinen Respekt für den musikalischen Höhepunkt am Ende des Jahres, dem so viele unzählige Stunden der Vorbereitung vorausgingen.


© Carola Teichmann


Die in nachklingender Begeisterung dem Dirigenten gestellte Frage nach einer Wiederholung der Aufführung im kommenden Jahr musste durch Johannes Voigt zur allgemeinen Ernüchterung aus vorrangig finanziellen Gründen mit einer Absage beantwortet werden. Die Zahlungen für die Miete der Schlosskirche und des Honorars der Ensemblemusiker übersteigen bei der Kapazität der Schlosskirche in Kombination mit dem Kartenpreis die Kostendeckung dieser wunderbaren Stunden.

Stecken wir deshalb jetzt wehmütig den Kopf in den Sand oder aber, und da bin ich mir auf Grund der enormen Nachfrage nach dem schnell erschöpften Kartenkontingent sehr sicher, suchen wir nach Lösungsmöglichkeiten für diese Herausforderung?

Altlandsberg besitzt mit seinen beiden in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Kirchen gleichzeitig ein geschichtlich wie religiös einmaliges Ensemble in Brandenburg. Nirgendwo sonst trifft nur einen Steinwurf entfernt das Zeugnis reformierten Bekenntnisses auf lutherische Glaubensüberzeugung in direkter Nachbarschaft mit erlebbarer brandenburgisch-preußischer Geschichte.
Bei beiden Kirchen hängen die wiederholte Aufführung des Weihnachtsoratoriums und damit vielleicht sogar der zarte Versuch der Begründung einer Tradition mit den finanziellen Mitteln zusammen.
Im Falle der Schlosskirche ist der Handlungsspielraum durch die Kapazität der Sitzplätze und somit der Einnahmen durch den Kartenverkauf sehr eingeschränkt. Dem kann nur durch die Erhöhung der Eintrittspreise begegnet werden.
Der eingangs beschriebene Zustand der Stadtkirche, dem seit Jahren die zahlreichen Bemühungen der Kirchengemeinde nach einer Innenraumsanierung abhelfen sollen, lässt derzeit eine Aufführung nicht zu. Auch hier sind finanzielle Mittel vonnöten, um neben der ästhetischen Gestaltung und Restaurierung im Inneren des Sakralbaus, den stundenweisen Aufenthalt durch eine permanent installierte Heizung zu gewährleisten. Zudem kommen Überlegungen hinsichtlich der Gestühlgestaltung zur besseren Nutzbarkeit für Konzerte und das kirchengemeindliche Leben hinzu.


Egal, welcher Aufführungsvariante Sie den Vorzug geben: Engagieren Sie sich für die Wiederholung der Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach in einer unserer historischen Kirchen! Spenden Sie für die Finanzierung des Honorars des musikalischen Ensembles und somit für die Preisstabilisierung der Eintrittskarten oder für die Innensanierung der Stadtkirche, um gleichzeitig bei größerer Sitzkapazität und hervorragenden akustischen Verhältnissen mit noch mehr Zuhörern diesen musikalischen Höhepunkt zur Adventszeit zu teilen!eko


Herzlichen Dank!

Um Ihre Spende dem von Ihnen gewünschten Zweck zuordnen zu können, geben Sie bitte als Grund "Spende Weihnachtsoratorium" oder "Sanierung Stadtkirche" auf dem Überweisungsträger an.